Das sehr spezifische Jazz-Verständnis im Feuilleton der geliebten SZ hat nun auch die Literaturseite erfasst.
In der Rezension eines Buches über das Bahnhofskino finden wir den folgenden Satz:
"...die beiden (Autoren) feiern lieber das exzessive Strukturprinzip des billigen Genre-Kinos ab, in dem es, wie im Jazz, um die immer abgedrehtere Variation der immer gleichen Grundmelodie geht."
Besser kann man Django Bates´ Prinzip des arranging the hell out of something (gegen den Strich bürsten) gar nicht beschreiben.

erstellt: 18.04.16
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