newmuseum
Das deutsche Feuilleton ist ein geschützter Raum.
Dort darf man Gedanken äußern, die im ersten Buch (Politik) als reine Narretei gälten, von der Wissenschafts-Seite ganz zu schweigen.
Wenn man aber auf den Namen
Sebastian Moll getauft oder erfasst ist, weitet sich der Freiraum ins Uferlose.
In seiner Begeisterung über das
New Museum in der Bowery zu New York City zieht eine Metapher besagten Autor in ihren Sog (FR vom 3.12.07), deren Beglaubigung durch Statiker, Musikologen und Philosophen aussteht:
"Das New Museum ist reiner Jazz - jedes der Stockwerke ist eine wilde Improvisation auf das Grundthema Ausstellungsraum."


©Michael Rüsenberg, 2007. Alle Rechte vorbehalten