Gail Zappa, der Witwe des FZ, vielgescholten ob ihrer mysteriösen Editionspolitik, verdanken wir eine Klarstellung zur Semantik unseres schönen, mitunter in den Schmutz gezogenen Genre-Namens - als Verb.

"You sound like you´re pretty jazzed about this new CD" resümiert John Schaefer ein Gespräch mit Gail Z. am 2.4.04 in der Sendung "Soundcheck" auf WNYC (New York). Er/sie meint "Greggery Peccary and other Persuasions", das jüngste Album des Ensemble Modern (über welches GZ inbesondere hervorhebt, es sei "selbstfinanziert".)

"I´m jazzed about people who love Frank´s music. It´s something I have in common with all those people out there."

Wohlgemerkt, GZ schreibt das Werk ihres Gatten nicht der Jazzwelt zu, sie gibt ihr Entzücken zum Ausdruck über alle Menschen guten Willens, die FZ-Musik genauso mögen wie sie selbst.

WNYC/soundcheck-Archiv

©Michael Rüsenberg, 2004. Nachdruck verboten