Ach was wär´ das schön - wenn eine Schlange wie Dee Dee Bridgewater zwischen zwei Songs an deinen Tisch herangewieselt kommt, lasziv mit den Handflächen Tuch & Körper nachzeichnet, kaum verholen von ehelichem Sex und Masturbation plaudert - und dich schliesslich auffordert, deine Partnerin zu küssen, und zwar subito.

Ach, wie schwächlich klingt die Übersetzung hier, im Original des New York Times-Kritikers steht das wunderbare verb "to hecto": herumkommandieren. Los, küss´ jetzt!

Ort der Handlung: "Le Jazz au Bar", 41 East 58th Street, nahe Park Avenue in New York City, die Eröffnung des neuen Jazzclubs durch Dee Dee Bridgewater, eine Künstlerin, die laut NYT ihre Libido nicht im Griff hat.

©Michael Rüsenberg, 2004. Nachdruck verboten