
Er war und wird wohl auch bleiben: eine Fußnote in der Geschichte des Jazz.
Eine funkelnde, eine klanglich sprühende Fußnote; dynamisch gesehen in einer Hüllkurve (ADSR) mit steilem (A)ttack-Wert (Anstieg), raschem (D)ecay (Abfall) und langem (S)ustain (Halten) wie auch (R)elease (Freigeben).
Den steilen Anstieg kann man sehr genau lokalisieren mit Februar 1972, Different Fur Studios in San Francisco.
Dort nämlich folgte Herbie Hancock einem Wink seines Produzenten David Rubinson: „Hör´mal, in der Rockmusik verwenden sie jetzt dieses neue Instrument, genannt Synthesizer. Vielleicht solltest du das auch mal ausprobieren!“
Was heute verwundern mag: der Meisterpianist (zu dem Zeitpunkt mehr noch am Flügel als am E-Piano) hatte keine Ahnung von dem elektronischen Zeugs, wie er gleichfalls in seiner Autobiografie „Possibilities“ mitteilt.
Sehr zur Überraschung des von Rubinson empfohlenen Patrick Gleeson, Miteigentümer des Studios.
---wird fortgesetzt
Patrick Gleeson, geboren am 9. November 1934 in Seattle/WA, verstorben am 19. Juli 2026.
Foto: Bob Moog Foundation
erstellt: 29.07.26
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