So etwas kann nur ein Englishman in London schreiben, und die Jazzpolizei erfreut die Schönheit seines Gedankens.

Brian Homer rezensiert für London Jazz News die Konzerte von Django Bates und HR Big Band „Saluting Sgt. Pepper“ im Ronnie Scott´s. 
Er mag die Veranstaltung weitaus mehr als seinerzeit JC.
Geschenkt.
Diesen Gedanken von Homer können wir auf dem Kontinent gar nicht fassen:
Django Seargeant„Eine Zeile in ´A Day in the Life´ bringt schaudernd auf den Punkt, wo wir uns gegenwärtig im Vereinigten Königreich befinden.
´The English army has just won the war…´, gesungen von einem Dänen, begleitet von einer deutschen Big Band, dirigiert von einem Engländer, der als Professor des Jazz in der Schweiz arbeitet. (…)

Mitten in diesen höchst unangenehmen Kurzsichtigkeiten, die uns zurückführen wollen in die dunklen und isolierten Tage vor den 60ern, fällt mir auf:
unsere Kultur muss gar nicht verteidigt werden. Unsere Werte werden nicht angegriffen.

Dieses Konzert, diese Band und Django´s Musik sind eine fantastische Demonstration der positiven Energie von Kultur, für die Art, wie sie auf beiderlei Art wirkt. Kultur schafft Interaktion und Wandel, und am Schönsten ist, wenn wir das zulassen - und Django hat dabei nicht mal das B-Wort benutzt!“

erstellt: 13.09.17
©Michael Rüsenberg, 2017. Alle Rechte vorbehalten